SaaS- & Plattformentwicklung
Wir bauen Produktplattformen, die mit eurem Geschäft wachsen. Mit Login-Systemen, Userrollen, Abrechnung und sauberen APIs - produktionsreif vom ersten Release an.
Vom MVP bis zur skalierbaren Plattform.
Deliverables
- Auth, Rollen & Abrechnung
- REST/GraphQL APIs
- Mandantenfähigkeit
- Skalierbare Infrastruktur
Eine SaaS-Plattform ist mehr als eine Webanwendung mit Login. Sie braucht Mandantenfähigkeit, eine belastbare Abrechnungslogik, Audit-Trails, Rate-Limiting und eine Architektur, die ab dem zehnten Kunden genauso funktioniert wie ab dem zehntausendsten. Wir bauen Plattformen, die diese Anforderungen vom ersten Commit an mitdenken - statt sie später nachzurüsten.
Unsere eigenen SaaS-Produkte Patientify (Praxisverwaltung im Gesundheitssektor), Beautysweet (Kosmetikstudios), Rentsoft (Vermietungsplattform), PetFlare (Tierwirtschaft) und ePOINT (Eventticketing) laufen seit Jahren produktiv und versorgen tausende Endnutzer täglich. Diese Erfahrung fließt in jedes neue Plattformprojekt ein: Multi-Tenant-Datenmodelle, OAuth- und Token-basierte Auth, Stripe-Integration, Webhook-Infrastruktur, Hintergrund-Worker und horizontal skalierbare Deployments sind bei uns Baseline.
Wir arbeiten in zweiwöchigen Sprints mit Demo, Staging-Deployment und einem Retro alle vier Wochen. Pull Requests werden grundsätzlich von einer zweiten Person reviewt, kritische Domänenobjekte zusätzlich von einem Senior - das hält die Defektrate niedrig und bricht Wissensinseln auf.
Technologisch setzen wir auf Symfony mit API Platform für die Backend-Domäne, Next.js für Marketing- und App-Frontends, PostgreSQL für transaktionale Daten und Redis für Caching, Locks und Hintergrund-Queues über Symfony Messenger. Stripe ist Default für Subscription-Billing, weil Webhooks, Pro-rata-Berechnung und das Customer Portal in der EU-Variante DSGVO-konform und produktiv eingespielt sind. Mandantenfähigkeit setzen wir je nach Datenschutz- und Skalierungsanforderung über eine Tenant-Spalte (einfach), Schema-pro-Tenant (gute Isolation) oder Datenbank-pro-Tenant (strikte Trennung) um - wir entscheiden gemeinsam, nicht dogmatisch.
Wann lohnt sich SaaS-Plattformentwicklung NICHT? Wenn ihr nur einen einzigen Kunden oder einen kleinen geschlossenen Nutzerkreis bedient, ist eine Individualanwendung deutlich schneller umsetzbar. Wenn der Markt nicht klar abgesteckt ist, lohnt sich erst Marktforschung statt Code. Anti-Patterns sind Plattformen, die auf der Suche nach einer Zielgruppe gebaut werden, Feature-Listen aus Wettbewerbsvergleichen ohne echten Customer-Feedback-Loop und Subscription-Modelle ohne klares Pricing-Experiment. Eine Plattform ist ein Produkt - kein einmaliges Projekt - und braucht ab Tag eins jemanden, der Product Ownership übernimmt.
So arbeiten wir an diesem Service.
- 01
Produkt-Discovery
Zielgruppe, Kernnutzen und Monetarisierung schärfen. Wir definieren den MVP-Scope so klein wie möglich und so groß wie nötig.
- 02
MVP-Aufbau
Auth, Mandantenfähigkeit, Basis-Features und Abrechnung. Produktionsreif - kein Prototyp, der später neu geschrieben wird.
- 03
Markt-Iteration
Release-Zyklen anhand echter Nutzungsdaten. Features werden auf Basis von Telemetrie und Kundenfeedback priorisiert.
- 04
Skalierung
Performance-Tuning, Caching-Strategien, horizontale Skalierung. Wachsende Nutzerzahlen ohne Architektur-Bruch.
Womit wir arbeiten.
Wofür ihr uns bucht.
- Branchen-SaaS für vertikale Märkte (Healthcare, Beauty, Vermietung, Ticketing)
- B2B-Portale mit Mandantenfähigkeit und kundenspezifischer Konfiguration
- Marktplätze und Buchungsplattformen mit integrierter Zahlungsabwicklung
- Produkt-Ableger aus bestehender Individualsoftware, die zur Plattform reift
Häufige Fragen zu dieser Leistung.
Was ist der Unterschied zwischen Individualsoftware und einer SaaS-Plattform?
Individualsoftware ist für einen Kunden gebaut. Eine SaaS-Plattform bedient viele Kunden parallel und braucht dafür Mandantenfähigkeit, Self-Service-Onboarding, automatisierte Abrechnung und eine Architektur, die isoliert pro Tenant skaliert. Das beeinflusst Datenmodell, Auth und Infrastruktur grundlegend.
Wie groß sollte der MVP sein?
So klein, dass er in drei bis vier Monaten produktiv ist und so vollständig, dass jemand wirklich dafür bezahlt. Wir helfen, den Scope auf den Kern-Use-Case zu reduzieren - alles andere kommt iterativ nach dem ersten echten Nutzer-Feedback.
Übernehmt ihr auch die Abrechnung über Stripe oder andere Provider?
Ja. Wir integrieren Stripe, Mollie oder vergleichbare Provider inklusive Subscription-Management, Pro-rata-Berechnung, Steuerlogik (USt./MwSt.), Webhook-Handling und Customer Portal. Auch komplexere Modelle wie Usage-based-Billing oder Tiered Pricing setzen wir um.
Wie wird die Plattform mandantenfähig gemacht?
Je nach Anforderung über Shared Database mit Tenant-Spalte, Schema-pro-Tenant oder Datenbank-pro-Tenant. Wir wählen das Modell anhand von Datenschutz-Anforderungen, Skalierungserwartung und Operationsaufwand. Tenant-Isolation wird auf Datenbank-, Cache- und Storage-Ebene konsequent durchgezogen.
Wie geht ihr mit DSGVO und Hosting in der EU um?
Standardmäßig hosten wir in Deutschland bei Anbietern mit AV-Vertrag und ISO-zertifizierten Rechenzentren. Datenverarbeitung, Backups und Logging sind DSGVO-konform aufgesetzt. Auf Wunsch unterstützen wir auch ein Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten und ein TOM-Konzept für eure Kunden.
Erzählt uns von eurem Projekt.
Eine Nachricht reicht. Wir melden uns innerhalb eines Werktages - mit konkreten Fragen, ehrlicher Einschätzung und einem klaren nächsten Schritt.
